Anerkennung ausländischer Titel Familienrecht

Wenn Ausländer in einem Vertragsland leben brauchen die eine Anerkennung ausländischer Titel Familienrecht.

Die Entscheidungen ausländischer Gerichte zur elterlichen Sorge müssen in einem besonderen Annerkennungsverfahren im Land anerkannt werden.

Seit 1. März 2005 gilt innerhalb der EU (außer Dänemark) die Verordnung (EG) Nr. 2201/2003 (Brüssel-IIa-VO).

Anerkennung in Bulgarien

Das zuständige Gericht oder die Zuständige Behörde stellt auf Antrag eine Bescheinigung unter Verwendung eines Formblattes über die ergangene Entscheidung aus.

Bei einer Zweifelsfrage, ob die entsprechenden Voraussetzungen gegeben sind, empfiehlt sich häufig, gleichwohl die Anerkennung feststellen zu lassen.

Zuständig ist die Justizverwaltung des Bundeslandes, in dem einer der früheren Ehegatten seinen gewöhnlichen Aufenthalt hat.

Die Beantragung Ihrer Scheidung erfolgt beim Amtsgericht Ihrer Stadt oder Gemeinde.  

Dort ist das Familiengericht ansässig, in dessen Aufgabenbereich die Bearbeitung von Ehescheidungen fällt.

Das Hinzuziehen eines Anwaltes ist verpflichtend.

Unsere Kanzlei kann Ihnen Ihre Fragen im Bereich Anerkennung ausländischer Titel Familienrecht beantworten.

Wir befassen uns mit der Anerkennung ausländischer Titel der Gerichtsentscheidungen zur Ehescheidung in Bulgarien.

In Bulgarien werden ausländische Sorgerechtsentscheidungen aus der BRD, der Schweiz, sowie aus Österreich grundsätzlich anerkannt, wenn keine Anerkennungshindernisse im Sinne des Gesetzes vorliegen.

Zivilverfahren vor dem Gericht in BulgarienAnerkennung ausländischer Urteile

Das bedeutet, dass ein gerichtliches Annerkennungsverfahren, wenn keine Anerkennungshindernisse geführt wird.

Allerdings ist die Anerkennungsfähigkeit von Entscheidungen zur elterlichen Sorge durch ausländische Gerichte vorab zu prüfen.

Nach welchen Vorschriften sich die Anerkennungsfähigkeit einer ausländischen Sorgerechtsentscheidung richtet, hängt maßgeblich davon ab, aus welchem Land die Sorgerechtsentscheidung stammt.

Für Entscheidungen aus den Mitgliedstaaten der europäischen Union richtet sich die Anerkennungsfähigkeit nach der sogenannten Verordnung (EG) Nr. 2201/2003.

Grundsätzlich sind die in einem Mitgliedstaat ergangenen Entscheidungen in den anderen Mitgliedstaaten anzuerkennen (Art. 21 Abs. 1 Brüssel IIa-VO), im Laufe eines besonderen Anerkennung ausländischer Titel Familienrecht